Sitzmeditation (mit Audioanleitung)


Haltung_Sitzmeditation

Einführung

 

Setzen Sie sich für die Sitzmeditation wie in der Abbildung auf einen Stuhl oder ein Sitzkissen. Sorgen Sie dafür, dass Sie während der Übung nicht gestört werden. Es ist hilfreich, die Zeit der Übung als eine Zeit zu sehen, die Sie sich gönnen, in der es nur um Sie geht und in der Sie nichts leisten, nichts erreichen und nichts verändern müssen.

Bei der Sitzmeditation richten Sie den Fokus ihrer Aufmerksamkeit auf verschiedene Erfahrungsbereiche, auf den Atem, die Körperempfindungen, das Hören, die Gedanken und Gefühle und zum Schluss auf alles, was im gegenwärtigen Moment in Ihr Gewahrsein kommt. Das Ziel der Sitzmeditation ist einerseits gegenwärtig zu sein und das wahrzunehmen und freundlich willkommen zu heißen, was sich im gegenwärtigen Moment an Erfahrungen zeigt und andererseits sich nicht mit den Erfahrungen zu identifizieren und sich aus der Gegenwart forttragen zu lassen, z. B. durch Grübeleien über Vergangenes oder Zukünftiges.

Genau das lässt sich aber nicht vermeiden. Es ist vollkommen normal, dass Ihre Aufmerksamkeit während der Sitzmeditation immer wieder von der bewussten Wahrnehmung der gegenwärtigen Erfahrungen abgelenkt wird und Gedanken und Gefühle ein Eigenleben entwickeln. Das gehört zur Meditation dazu und lässt sich nicht abstellen. Es ist Teil der Meditation, die Abschweifung als solche wahrzunehmen, sie wie alle anderen Erfahrungen willkommen zu heißen, nicht gegen sie zu kämpfen und sich nicht für sie zu verurteilen und dann wieder, so gut es im Moment gerade möglich ist, die Aufmerksamkeit auf die gegenwärtigen Erfahrungen zu lenken. Sie machen die Sitzmeditation nicht besser, wenn Sie sich anstrengen, nicht abzuschweifen.

Wenn Sie sich eingerichtet haben, beginnen Sie mit der Übung und starten Sie die Audioanleitung.

 

Audioanleitung

 

 

Mit der rechten Maustaste (Ziel speichern unter …) können Sie hier die Audioanleitung herunterladen: sitzmeditation_aatz_institut3p.mp3