Stimmungsaufheller ohne Nebenwirkung


Können Sie sich der Wirkung dieses entwaffnenden, ansteckenden Lächelns auch nicht entziehen? Ja, so funktioniert Lächeln als zwischenmenschlicher Kitt und als Stimmungsaufheller, vermutlich schon seit Beginn der Menschheit. Das kennen wir und vermissen es oft genug. Menschen die uns anlächeln, gibt es eigentlich immer zu wenig.

Aber ist Ihnen auch die aufhellende Wirkung Ihres Lächelns auf Sie selbst bewusst? Ich vermute weniger. Eigentlich erstaunlich, denn Sie können diese Wirkung in jedem Moment überprüfen, selbst wenn Ihnen nicht zum Lächeln zumute ist. Probieren Sie es aus. Lächeln Sie wie die Frau auf dem Foto. Jetzt. Einfach so, ohne Anlass. Und achten Sie darauf, wie sich dieses „aufgesetzte“ Lächeln auf Ihre momentane Stimmung auswirkt. Es gibt offensichtlich Zusammenhänge zwischen Körper und Geist, die wir leicht übersehen, obwohl uns der bekannte Body-Mind-Experte Charly Brown schon vor Jahren auf sie aufmerksam gemacht hat: „Wenn Du von Deiner Niedergeschlagenheit etwas haben willst, musst Du so dastehen:

Aufrecht und mit erhobenem Kopf dazustehen  ist das Verkehrteste, was du tun kannst, weil du dich dann sofort besser fühlst.“ Im Lichte dieser tiefen Erkenntnis in Body-Mind-Zusammenhänge, gönnen Sie sich die folgende Übung.

  • Schenken Sie sich im Alltag immer wieder ein Lächeln. Ein Lächeln hat noch niemand geschadet. Auch ein „gefaktes“.Lächeln nicht. Lächeln Sie, wann immer es Ihnen einfällt und gerade dann, wenn es keinen Grund gibt. Vielleicht lassen Sie sich von Ihrem Handy erinnern, dass es Zeit für einen kurzen Stimmungsaufheller ist.
  • Achten sie auf die Wirkung, die das Lächeln auf Ihre Stimmung hat. Nehmen Sie die mit dem Lächeln verbundenen Gefühle wahr, z. B. Freude. Genießen Sie sie.
  • Nehmen Sie sich so viel Zeit für das Lächeln, wie es Ihnen gerade guttut. Setzen Sie sich nicht unter Druck. Experimentieren Sie mit der Dauer des Lächelns.
  • Achtung: Erwarten Sie nicht zu viel von einem Lächeln. Sie können starke unangenehme Gefühle nicht „weglächeln“. Aber vielleicht hilft Ihnen das Lächeln, die Dinge etwas gelassener zu sehen oder auch das Gute, Schöne und Angenehme, zu bemerken was es neben dem Unangenehmen und Schlimmen auch noch gibt.
  • Vergessen Sie nicht: 1) Übung macht den Meister. Sie können darauf vertrauen, für „Lächelmeister“ sieht die Welt freundlicher aus, trotz Corona und Erderwärmung.
    2) Lächeln ist auch für andere ein Stimmungsaufheller und ein Geschenk, für das Sie nicht bis Weihnachten warten müssen.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Schenken.

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